Da oben hast dei Ruah.
Ein Anwesen, wie man’s heut nimmer leicht findet. Anno dazumal wusste man noch recht gut, wo es sich schön leben ließ. Nicht mitten im Trubel. Nicht Haus an Haus. Sondern hoch droben, mitten im Walde, umgeben von mächtigen Buchen und Fichten.
Dort steht es noch heut. Ein besonderes Anwesen auf rund 4.500 m² eigenem Grund, die Sonnenspitze im Blick, die Zugspitze im Rücken – und rundherum herrlich viel Nichts und dennoch nicht einsam, Nachbarn in der Ferne.
Einst soll hier gar eine Dame aus Kunst und Schauspiel gelebt haben. Ob’s stimmt? Die Geschichte gehört jedenfalls zum Haus. Und ein bisserl Künstlerisches mag man ihm durchaus ansehen.
Tretet ein! Schon das Entrée ist von stattlicher Größe – beinahe herrschaftlich. Dahinter warten die gute Stube, dem Wohnzimmer mit Bauern- und Schwedenofen und, wie es sich für ein solches Haus gehört, ein echtes Herrenzimmer, welches als Büro genutzt wird, mehrere Schlafgemächer auf zwei Ebenen mit großem Balkon im OG, Bäder und eine große Sonnenterrasse im EG.
Und unten? Natürlich ein Weinkeller. Man wusste schließlich schon früher, was ein ordentliches Haus braucht.
Hier oben versorgt man sich weitgehend selbst. Eigener Notstrom durch kleiner PV-Anlage im Garten und Sonnenkollektoren zur Wärmwasseraufbereitung mit kleinem Speicher, Pellets und Holzscheite zum Heizen.
Oder, wie man’s früher wohl gesagt hätt: „Mir ham, was mir brauchen.“ Dazu gehört auch ein Brotbackofen und Grill im Freien, sowie zahlreiche Hochbeete zum bequemen Anbau von Gemüse.
Das Anwesen liegt im Freiland. Weiterbauen, verdichten und noch schnell ein paar Häuser danebenstellen?
Nix da. Und genau das ist sein größter Luxus.
4.500 m² rund ums eigene Haus, Wald vor der Tür und kein Bauplatz, der morgen plötzlich zum Nachbarn wird. So etwas lässt sich heute kaum mehr schaffen.
Man muss es finden. Oder, mit ein bisserl Glück: vererbt bekommen, entdecken – oder kaufen, wenn’s grad einmal zu haben ist.
Denn wie der Tiroler wohl sagen tät: „Da oben hast dei Ruah. Und die is heut mehr wert denn je.“