Miete


Untermietzins

Wenn die selbst gemietete Wohnung einmal zu groß wird, zum Teil oder vollständig weitervermietet werden soll, stellt sich die Frage: Wie viel darf man als "neuer Vermieter" verlangen? Bekanntlich sind dem eigentlichen Vermieter bei der Berechnung des Mietzinses gesetzliche Grenzen (angemessener Mietzins, Richtwertmietzins usw.) gesetzt. Aber welche Grenzen gelten für den Untervermieter, und welche Konsequenzen kann ein Überschreiten dieser Grenzen haben?


P M2936§ 26 Mietrechtsgesetz (MRG) regelt klar die Berechnung für den Untermietzins. Demnach darf der Untervermieter höchstens 150% des von ihm bezahlten Hauptmietzinses verlangen. Dazu kann er die von ihm entrichteten übrigen Mietzinsbestandteile, im besonderen die Betriebskosten und öffentlichen Abgaben, auf den Untermieter überwälzen. Ist das Untermietverhältnis befristet, so vermindert sich der höchstzulässige Untermietzins um 25%. Ausgenommen von dieser Verminderung sind die Betriebskosten und öffentlichen Abgaben. Deren Überwälzung kann in voller Höhe verlangt werden.

Ansprüche binnen drei Jahren geltend machen

Was passiert aber, wenn der Untervermieter dennoch einfach zuviel verlangt. Ist dann der ganze Vertrag ungültig? Auch zu dieser Frage äußert sich das Gesetz eindeutig. § 26 Abs 4 sieht vor, dass der Vertrag nur insoweit unwirksam ist, als der vereinbarte Untermietzins den höchstzulässigen Mietzins überschreitet. Man spricht hier von einer "Teilnichtigkeit" des Vertrages. Der Untermieter kann seine Ansprüche aus überhöhtem Untermietzins bei der Schlichtungsstelle geltend machen. Dabei ist zu beachten, dass diese Ansprüche binnen drei Jahren nach Vertragsschluss geltend gemacht werden müssen. Bei befristeten Untermietverträgen endet diese Frist allerdings frühestens sechs Monate nach Auflösung des Mietverhältnisses.



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