Bei der Ausführung eines großen Vorhabens kann Einen schnell einmal der Mut verlassen. Für die Realisierung Ihres Wintergarten-Projekts haben Sie die Möglichkeit, eine Firma zu beauftragen oder Ihr Vorhaben "im Alleingang" durchzuführen.
Tatsächlich ist es mittlerweile schon so, dass sich die Hersteller immer stärker den Bedürfnissen von Do-It-Yourself-Könnern anpassen, indem sie komplette Fertigbausätze auf den Markt werfen. Doch seien Sie vorsichtig: Derartige Großprojekte sollten nur von wirklich erfahrenen Handwerkern in Angriff genommen werden. Der Kraftaufwand ist relativ hoch und zu zweit benötigen Sie für die Konstruktion ca. eine Woche. Von fachkundiger Hand selbst ausgeführt, lassen sich dann allerdings bis zu 2.500 Euro sparen.
Do-It-Yourself: "Verheizen" vermeiden
Machen Sie sich bereits in der Planungsphase schlau darüber, ob Ihr Wintergarten energieeffizient ist. Im Zuge dessen könnte auch die Installation von Sonnenkollektoren in Erwägung gezogen werden. Achten Sie bei der Konstruktion auf die geographische Lage und Ausrichtung zur Sonne. So nutzen Sie diese optimal aus und verschwenden nicht unnötig Heizkosten im Winter.
Energieverlust vorbeugen
Je nachdem wie gut es um die wärmedämmenden Eigenschaften der Baumaterialien bestellt ist, lassen sich Kosten sparen: Je schlechter ein Stoff die Wärme leitet, desto besser dämmt er die Wärme. Bei vielen Bauteilen ist die eingeschlossene Luft der entscheidende Faktor, zum Beispiel bei doppelverglasten Fenstern, bei denen die Luftschicht zwischen den zwei Glasscheiben isolierend wirkt. Der sogenannte U-Wert gibt dabei an, wieviel Wärme (in Watt) pro Stunde und Quadratmeter durchdringt, wenn der Temperaturunterschied von außen zu innen genau 1 Grad Celsius beträgt.
Innenliegende Sonnenschutz-Anlagen bieten bei entsprechender Ausrüstung auch Schutz vor Kälteeinwirkung, dennoch sollten Sie den Effekt durch hochwärmedämmende Isoliergläser verstärken. Textile Bodenbeläge können den U-Wert zusätzlich verbessern.
Denken Sie an gute Boden- bzw. Dachisolierung und achten Sie auf die Anbindung an die anderen Wohnräume und im Zusammenhang damit auf Wärmeaustauschsysteme. Seitenverglasung und Konstruktion (Achtung Wärmebrücken!) spielen hier auch eine wichtige Rolle.
Achten Sie in jedem Fall auf die ordnungsgemäße Wartung – oder überlassen Sie die Arbeit dem "Mädchen für Alles", einer ausgeklügelten Steuerelektronik.