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Fenster aus Holz: Natürlich, ästhetisch, individuell

Sie ermöglichen den Blick nach draußen, lassen Tageslicht ins Zimmer, schützen vor Regen, Kälte, Wind und Lärm: Fenster erfüllen viele Aufgaben. Ihr Aussehen ist entscheidend für das Erscheinungsbild eines Gebäudes. Wer neu baut oder einen Altbau saniert, sollte deshalb darauf achten, dass die Fenster zum Baustil des Hauses passen. Der natürliche Werkstoff Holz bietet beim Fensterbau viele Gestaltungsmöglichkeiten. Ob rund oder mehreckig, filigran oder mit Sprossenteilung - individuelle Lösungen lassen sich mit Holz bis ins Detail umsetzen.

Fenster bestimmen die Raumwirkung entscheidend mit, denn ihre Anordnung, Größe, Farbe und Verarbeitung nehmen Einfluss darauf, wie die Bewohner ihren Lebensraum wahrnehmen. Hochwertig und echt - diese Attribute verbinden viele Menschen mit dem Naturwerkstoff. Dank seiner natürlichen und warmen Ausstrahlung schafft Holz ein angenehmes Raumklima und trägt so zum Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden bei. Mit Beschlägen oder Oberflächenbehandlungen lassen sich die Innenseiten von Holzfensterrahmen zudem flexibel an die unterschiedlichsten Inneneinrichtungen und Wohnstile anpassen.

Material mit hoher Dämmwirkung

In punkto Energiesparen sind Fenster aus Holz die richtige Wahl. Denn Holz hat eine hohe Dämmwirkung: Im Winter hilft es, die Kälte draußen zu halten, und im Sommer schützt es wirksam vor Hitze. Holzfenster erfüllen die Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung, weil sie den Energieverbrauch und die damit verbundenen Heizkosten senken. Je nach Bauart eignen sie sich sogar für Null-Energie- und Passivhäuser.

Zur Wohnqualität zählt auch die Ruhe vor äußeren Geräusch-Einflüssen. Mit Holzfenstern lassen sich selbst gehobene Ansprüche an den Schallschutz erfüllen. Entgegen der landläufigen Meinung behält Holz im Falle eines Brandes lange seine Festigkeit. Für hohe Anforderungen an den Brandschutz gibt es entsprechende Brandschutzverglasungen mit Holzrahmen.

Pflegen statt streichen

Ständiges Nachstreichen - lange Zeit war das für viele Bauherren der Hauptgrund, auf Holzfenster zu verzichten. Neue Oberflächenverfahren, etwa das Versiegeln von Fugen oder das Auftragen spezieller Lasuren, haben die Fensterpflege in den letzten Jahren erheblich vereinfacht. Hinzu kommt, dass immer mehr Bauplaner auf konstruktiven Holzschutz setzen. So sorgen beispielsweise ausreichende Einbautiefen in der Außenwand oder Dachüberstände dafür, dass die Fenster nicht ständig der Nässe ausgesetzt sind.

Dennoch muss Holz - wie jedes andere Rahmenmaterial auch - gepflegt werden. Durch die neuen Oberflächentechniken ist der Aufwand jedoch gering: Pflegemittel, die im Handel oder bei Fensterherstellern erhältlich sind, werden ein oder zweimal im Jahr beim Fensterputzen aufgetragen. Sie schützen die Fenster wirksam vor Witterungseinflüssen und zögern weitere Farbbehandlungen hinaus. Mit der richtigen Pflege überdauern Holzfenster mehrere Generationen.

Haltbarkeit von heimischen Holzarten

Die Haltbarkeit von Holzfenstern ist nicht nur eine Frage der Oberflächenbehandlung, sondern auch der Holzart. Fenster aus Nadelholz haben eine Lebenserwartung von rund 100 Jahren, Fenster aus Laubholz sogar bis zu 300 Jahren. Neben den bewährten Hölzern wie Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Eiche wird in letzter Zeit auch die heimische Douglasie immer öfter beim Fensterbau eingesetzt. 



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